Suchmaschinenoptimierung: Ein Buch mit sieben Siegeln?

FGR - SEO Suchmaschinen Optimierung
Suchmaschinenoptimierung wird von vielen Laien als „Buch mit sieben Siegeln“ betrachtet. Dabei handelt es sich bei dieser Marketing-Form vielmehr um ein „solides Handwerk“, dessen Tools und Herangehensweisen regelmäßig an die sich ändernden Bedingungen im Internet – sprich Google – angepasst werden müssen. Und gerade weil heute ein Großteil von Unternehmen und Institutionen mit einer Website im Internet vertreten ist und sich dadurch Vorteile erhofft, stellt sich in Unternehmen oftmals die Frage: „Sollen wir uns für Suchmaschinenoptimierung entscheiden?“ Folgende Argumente sprechen dafür:

1. Steigerung der Besucherzahlen

2. Qualifizierung der Besucher anhand ausgewählter Keywords

3. Verdrängung der Konkurrenz

4. Branding durch Sichtkontakte

5. Imageaufbau durch bessere Vertrauenswürdigkeit

6. Bekanntheitssteigerung

7. Umsatzwachstum

Onpage-SEO: Die Basis für hervorragende Platzierungen
Professionelle Suchmaschinenoptimierung beginnt mit Analyse und Optimierung von Onpage-Faktoren, also bei der Website. Zum Beispiel eine mangelhafte Architektur, kryptische Codes oder schlechter Content können bereits Rankings kosten, wodurch die Website Besucher einbüßt. Hier bestehen also bereits zahlreiche Faktoren, die nach einer Optimierung zu besseren Rankings beitragen können. Eine Vielzahl verschiedener Onpage-Rankingfaktoren lässt sich in den folgenden sieben Punkten zusammenfassen:

1. Domainname und URLs

2. Technische Faktoren (z.B.: Ladezeiten)

3. Website-Navigation

4. Website-Architektur

5. Inhalte (Keywords, Text, Bild)

6. Meta-Informationen (z.B.: Seitentitel, Keyword-Metatag)

7. Sonstiges (Downloads, Bilder, Videos)

Offpage-SEO: Die Website ist optimiert, und nun?
Nachdem alle wichtigen Onpage-Faktoren bereinigt wurden, gelangen die Backlinks (auf die eigene Website verweisende Links) in den Fokus. Denn Qualität und Quantität von eingehenden Backlinks sind weiterhin der wichtigste Rankingfaktor. Besonders die Qualität ist hier ausschlaggebend. Eine Website mit weniger, aber dafür hochqualitativen Links, wird grundsätzlich besser gelistet als eine Website mit mehr, aber dafür qualitativ minderwertigen Links. Folgende sieben Faktoren gilt es beim Linkbuilding zu beachten:

1. Höhe des PageRank

2. Link-Autorität

3. Linktext

4. Anzahl der Links

5. Themenrelevanz der verlinkenden Seite

6. Linkalter

7. Linkposition

Dabei existieren unterschiedliche Möglichkeiten, derartige Links zu generieren oder an diese zu gelangen. Grundsätzlich bedienen sich SEOs der manuellen Generierung von Links, Linkkauf und Linkmiete sowie Linktausch. Dazu bieten sich folgende sieben Linkbuilding-Varianten an:

1. Artikelverzeichnisse

2. Webkataloge

3. Blogs

4. Social Bookmarking

5. Linklisten

6. Pressemitteilungen

7. Foren

Selbstverständlich erheben die vorangegangen Auflistungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Offpage-Kriterien, die auf das Ranking einer Website einwirken, sind soziale Signale, Verweildauer der Besucher, Anzahl der Seitenaufrufe sowie der Alexa Rank.

Wer also das volle SEO-Potential seiner Website ausschöpft, kann sich sicher sein, sich in ausgewählten Keywords gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Hierfür ist eine langfristig angelegte Strategie unabkömmlich.



Veröffentlicht von Marc Loecke am 4. Oktober 2013 in der Kategorie »Web« mit den Schlagwörtern: , , , , , ,

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